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Bitcoin hier, Bitcoin da. Die Medien berichten fast täglich über die Währung. Am 27. August 2017 konnte der Kurs erstmals den Wert von Gold übertreffen. Ende November notierte die digitale Münze sogar über 10.000 US-Dollar (inkl. Bitcoin Cash & Gold). Was genau ist ein Bitcoin überhaupt?

Definition: Bitcoin einfach erklärt

Beim Bitcoin handelt es sich um eine digitale Währung. Alle Transaktionen laufen komplett über das Internet ab. Manchmal siehst du in Zeitungen das Bild einer Bitcoin-Münze. Es ist ein zweifach durchgestrichenes B abgebildet. Diese Münze dient nur der Veranschaulichung. In der Realität existieren nur physische Bitcoin-Münzen ohne einen direkten Wert.

Trotzdem gilt der Bitcoin als normale Währung: Du kannst Zahlungen tätigen, mit einer kleinen Einschränkung: Es gibt weder Münzen noch Scheine. Alle Transaktionen laufen über einen Computer oder das Smartphone ab.

Klassische Währungen werden von Zentralbanken verwaltet. Beim Euro ist es die Europäische Zentralbank (EZB). Dieses System stößt auf herbe Kritik, da die EZB praktisch endlos Geldscheine drucken kann. Bitcoin hingegen werden von sogenannten Minern gewonnen. Auch du kannst selber nach Bitcoin schürfen. Dafür ist ein Computer mit Internetzugang notwendig. Du lässt eine Software laufen und wirst dafür mit Bitcoin belohnt. Je mehr Rechnerleistung der Miner investiert, desto höher ist der Ertrag.

Info: Die Anzahl an Bitcoin ist auf 21 Millionen Münzen begrenzt. Bis zum Jahr 2130 soll diese Menge erreicht sein. Aktuell lohnt es sich für Privatpersonen nicht mehr, nach Bitcoin zu schürfen. Dafür sind die Stromkosten in Deutschland zu hoch.

Was macht Bitcoin interessant?

Die EZB kann so viele Geldscheine drucken, wie sie es für nötig hält. In gewisser Weise ist das ein künstliches Geldsystem. Wenn sich die EZB eine hohe Inflation wünscht, druckt sie einfach weitere Scheine. Beim Bitcoin gibt es solche Spielchen nicht. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Münzen existiert keine künstliche Inflation.

Bitcoin unterliegen keiner institutionellen Kontrolle. Dieses Merkmal wird in der Fachsprache als Dezentralität (von der Zentrale weg) bezeichnet. Die Staaten haben keinen Einfluss auf die genaue Geldmenge. Sie dürfen keine Entscheidungen für das Bitcoin-Netzwerk treffen. So machst du dein Geld von staatlicher Kontrolle unabhängig.

Anonyme Zahlungen

Bei einer normalen Kontoeröffnung sind zahlreiche Daten notwendig. Die Bank durchleuchtet deine Finanzen und weiß über dich genau Bescheid. Natürlich erfährt auch das Finanzamt von deinen Transaktionen.

Eine Wallet lässt sich unbürokratisch eröffnen. Der größte Vorteil ergibt sich aus den Münzen an sich: Sie basieren auf einem pseudoanonymen Prinzip. Wenn du 100 Euro überweist, wird die Transaktion als „Max Mustermann hat an Claudia Musterfrau 100 Euro überwiesen“ protokolliert. Bei einer Bitcoin-Zahlung werden die Namen als Pseudonyme wie „adssa232ldsff“ gespeichert.

Wenn du dein Geld in Bitcoin investierst, erfährt bis auf den Marktplatz niemand davon.

Ein weiterer Punkt ist die Blockchain. Das ist die Technologie, auf der Bitcoin basieren. Du kannst dir die Blockchain als großes Nachschlagewerk vorstellen. Es handelt sich um eine transparente Datenbank. Dort werden alle Transaktionen anonym protokolliert. Der Vorteil: Die persönlichen Daten sind nicht einsehbar und auch gar nicht vorhanden. Ein derart hohes Maß an Anonymität können nur Kryptowährungen bieten.

Die Wallet als elektronische Geldbörse

Irgendwie müssen die Münzen gespeichert werden. Das geschieht über die sogenannte Wallet. Du kannst sie dir als elektronische Geldbörse vorstellen. Die meisten Bitcoin-Marktplätze bieten eine kostenlose Wallet an, unsere Empfehlung ist die Börsennotierte Marktplatz Bitcoin.de. Nach dem Kauf kannst du dort die Anzahl an verfügbaren Bitcoin einsehen. Es ist so, als würdest du in deinen Geldbeutel schauen.

Tipp: Das Internet ist dir zu unsicher? Du kannst deine Bitcoin auf einer Festplatte speichern. So lassen sich die Münzen offline verwahren. Möchtest du eine Zahlung tätigen, schließt du die Platte an den Computer an.

Immer mehr Händler ermöglichen Käufe mit Bitcoin. Dabei wird dir ein Code angezeigt. Du kopierst diesen Code und fügst ihn in deiner Wallet ein. Nach einer kurzen Bestätigung ist die Zahlung erledigt.

Um den Zahlvorgang einfacher zu gestalten, bieten einige Start-ups eine Kreditkarte an. Dabei werden die Bitcoin automatisch in die gewünschte Landeswährung umgerechnet. So kannst du in jedem Supermarkt auf dieser Welt und auch online einkaufen. Ein Beispiel ist die TenX-Kreditkarte.

Welche Vorteile haben Bitcoin?

Die digitale Währung ist vor Inflation geschützt. Außerdem bleibst du bei Zahlungen weitgehend anonym. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus niedrigen Transaktionskosten. Konventionelle Banken verlangen hohe Gebühren für Auslandszahlungen. Bei Bitcoin ist die Entfernung irrelevant. Es spielt keine Rolle, ob du dein Geld an einen Freund im Nachbarort oder ins ferne Australien senden möchtest.

Eine Überweisung erfolgt direkt an den Empfänger (also an seine Wallet). Es ist keine Bank oder staatliche Institution zwischengeschaltet.

Bitcoin sind ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Die Blockchain schließt eine Fälschung des Kontostandes praktisch aus. Das hat technische Ursachen: Bei der Blockchain handelt es sich um eine transparente Datenbank, die auf zahlreichen Rechnern liegt. Es gibt keinen zentralen Server, der durch Hacker manipuliert werden könnte. Praktisch jeder Miner verfügt über eine Kopie der Blockchain. Ein Betrüger müsste somit abertausende von Computern hacken. Das ist quasi unmöglich.

Fazit: Zur Zukunft des Bitcoins

Digitale Währungen sind eine relativ neue Erfindung. Das erklärt auch die derzeitigen Kursschwankungen. Bitcoin sprechen sich jedoch vermehrt in der Bevölkerung herum. Immer mehr Shops akzeptieren die Zahlung mit virtuellen Münzen. Künftig erscheint eine Stabilisierung des Kurses wahrscheinlich.

Die Zukunft der digitalen Währung sieht rosig aus. So hat Japan den Bitcoin neben dem Yen als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. Andere Länder könnten sich ebenfalls zu diesem Schritt entscheiden, was die Kryptowährung endgültig etablieren würde.