Bitcoin per PayPal kaufen – 2 Wege mit Anleitung

Bitcoin per PayPal kaufen – 2 Wege mit Anleitung
PayPal und Kryptowährungen sind kein Liebespaar. Es ist relativ schwer, Bitcoin mit diesem Bezahlservice zu kaufen. Aber es gibt einige versteckte Methoden, die wir Ihnen vorstellen möchten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie digitale Münzen per PayPal erwerben!

Wo liegt das Problem?

Der Bezahldienst beruht auf einer Idee: Transaktionen lassen sich rückgängig machen. Genau das ist bei Bitcoin oder anderen Kryptowährungen ausgeschlossen. Einmal in Auftrag gegeben, lässt sich der Bitcoin-Kauf nicht stoppen. PayPal steht vor dem Problem, wie es seine Grundidee umsetzen soll. Schließlich ist der Zahlungsdienst wegen seinem Verbraucherschutz groß geworden.

Ein weiterer Grund ist die Anonymität von Bitcoin. Es existiert kein öffentliches Register, das Käufer und Verkäufer klar beim Namen benennt. Daher könnte der Bitcoin-Käufer behaupten, er hätte die Münzen nicht erhalten. Um unnötige Probleme zu vermeiden, schließt PayPal den Erwerb von Kryptowährungen aus. Damit sichert sich der Bezahlservice vor aufkommenden Schwierigkeiten ab.

Deshalb ist der Kauf von Bitcoin auf Krypto-Börsen nicht möglich. Wir haben jedoch zwei Möglichkeiten gefunden, mit denen Sie Kryptowährungen kaufen können. Es handelt sich um legale Optionen, also brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die Methoden sind gestattet, da der Bitcoin-Erwerb über einen kleinen Umweg erfolgt.

1. Privatkauf über LocalBitcoins

2012 wurde LocalBitcoins in Finnland gegründet. Im Gegensatz zu klassischen Börsen handelt es sich um einen offenen Marktplatz. Jede Person kann dort eine Anzeige schalten. Es sind Kauf- und Verkaufsangebote möglich. Der Handel erfolgt direkt ohne Umwege. Das eröffnet Chancen, aber beinhaltet auch Risiken. 

Gehen Sie auf die Startseite von LocalBitcoins. Unter “Sign up free” richten Sie sich einen Account ein. Die Registrierung ist mit einigen Angaben und einer E-Mail-Bestätigung schnell erledigt.

Wählen Sie die Angebote mit PayPal-Zahlung aus. Das geht mit einem Klick auf “All online offers”. Bestätigen Sie die Anfrage mit “Search”.

LocalBitcoins sucht nun nach Bitcoin-Verkäufern in Ihrer Nähe. Generell ist es wichtig zu wissen, dass die Plattform dem lokalen Austausch dient. Daher der Name des Unternehmens. Die Verkäufe können persönlich vor Ort erfolgen, aber auch bequem über das Internet. Theoretisch können Sie sich mit dem Händler verabreden und den Austausch in einem sicheren Café durchführen. Allerdings wickeln die meisten Verkäufer den Bitcoin-Kauf übers Internet ab. 

Es erscheint die Angebotsliste.

Gehen Sie die einzelnen Verkäufer durch, um einen seriösen Händler zu finden. 

Prüfen Sie die Bewertungen des Verkäufers. Er sollte mindestens einen Feedback-Score von 98 % aufweisen. Zudem ist viel Handelserfahrung wichtig, um Betrüger auszuschließen. Daher sollte er wenigstens 100 Bitcoin transferiert haben. Der Account muss mindestens ein halbes Jahr alt sein.

Tipp: Um Betrug zu vermeiden, bietet LocalBitcoins einen Treuhandservice an. Der Verkäufer reserviert die Bitcoin für den Käufer. Nur LocalBitcoins und später der Käufer kann auf die Münzen zugreifen. Die Bezahlung erfolgt online oder vor Ort per PayPal. Abschließend bestätigt der Verkäufer die Transaktion.

Sollte Sie der Händler überzeugen, schließen Sie den Kauf ab. Die Bitcoin sollten umgehend bei Ihnen eintreffen. Das Betrugsrisiko ist bei dieser Methode sehr hoch. Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe. Daher sehen wir einen Bitcoin-Kauf über LocalBitcoins eher kritisch. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, sollte es sich um einen zuverlässigen Verkäufer handeln.

Paxful als Marktplatz-Alternative

In letzter Zeit konnte sich eine weitere Tauschbörse etablieren. Der Marktplatz Paxful folgt demselben Prinzip wie LocalBitcoins. So sieht dieser Anbieter übrigens aus.

Paxful wird in deutscher Sprache angeboten, was ein Vorteil gegenüber LocalBitcoins ist. Bei dieser Plattform ist die grüne Zahl neben dem Namen des Verkäufers entscheidend. Sie zeigt die Anzahl der positiven Transaktionen an. Klicken Sie auf den Händler, um weitere Informationen zu erhalten.

Allerdings ist Paxful ein wenig sicherer, da jeder Bitcoin-Kauf per Treuhandservice abläuft. Viele Verkäufer verlangen vor der Transaktion zusätzliche Daten wie einen Lichtbildausweis oder ein verifiziertes PayPal-Konto. Erst dann schließen sie den Bitcoin-Handel ab. Das ist mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Beide Anbieter haben ein Problem: Die Plattformen arbeiten dezentral. Eine Transaktion lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Es ist keine Fehlerkorrektur möglich. Der Käufer bleibt im Worst-Case-Szenario komplett auf seinem Schaden sitzen.

2. Bitcoin-CFDs: eToro und Plus500

Zum Glück gibt es eine sichere Lösung. Bei dieser Option müssen Sie sich um Ihr Geld keine Sorgen machen. Es handelt sich um sogenannte CFD-Broker. Konkret sind es Unternehmen wie eToro oder Plus500. Beide Broker werden streng reguliert und halten sich an geltende Gesetze. Ein Betrug ist ausgeschlossen, da es keinen privaten Verkäufer gibt. Der komplette Bitcoin-Handel läuft über eine professionelle Plattform ab.

Bei CFD-Brokern ist eine Einzahlung per PayPal möglich. Dies liegt daran, dass keine normalen Bitcoin gehandelt werden. Plus500 und eToro setzen auf Bitcoin-CFDs. 

Info: Das Kürzel CFDs steht für “Contracts for difference” (Differenzkontrakte). Einfach gesagt, ahmen diese Finanzprodukte den Kurs wie ein Spiegel nach. So können Sie auf die reine Kursentwicklung spekulieren. Echte Bitcoin erwerben Sie nicht, sondern ein Derivat. Dies ist ein Finanzprodukt, das seinen Kurs von einem Basiswert ableitet. Bei Bitcoin-CFDs ist es logischerweise der Bitcoin.

Anhand von Plus500 möchten wir Ihnen zeigen, wie ein Bitcoin-CFD funktioniert. 

Zuerst müssen Sie sich beim CFD-Broker registrieren. Hier (Affiliate-Link) geht es direkt zu Plus500. Klicken Sie auf den Link und legen Sie sich einen Account an.

Die Startseite ist klar und übersichtlich aufgebaut. Nach der Registrierung müssen Sie sich verifizieren. Das ist bei jedem CFD-Broker notwendig. Dafür laden Sie ein Bild von einem amtlichen Ausweis wie dem Personalausweis hoch. Zusätzlich ist ein Wohnanschrifts-Bestätigungs-Dokument erforderlich. Das kann ein Kontoauszug oder eine Stromabrechnung sein, die Ihren Namen mit Wohnanschrift zeigt. 

Sobald Sie die Unterlagen eingereicht haben, werden sie von einem Plus500-Mitarbeiter kontrolliert. Innerhalb von 24 Stunden sollte das CFD-Konto für den Handel freigeschaltet sein. 

Tipp: Die Wartezeit können Sie nutzen, um sich mit der Oberfläche vertraut zu machen. Plus500 stellt seinen Kunden ein kostenloses Demokonto zur Verfügung. Es ist genauso wie das reale Trading-Konto aufgebaut. Bei dem Geld handelt es sich aber um Spielgeld, somit sind keine Verluste möglich. Neue Anleger können dieses Musterdepot zur Einarbeitung in den CFD-Handel verwenden.

Das ist die Trading-Oberfläche von Plus500. Neben Bitcoin sind weitere Kryptowährungen handelbar. Das ist praktisch für Anleger, die sich nicht auf eine Münze beschränken möchten. Unter “Kaufen” spekulieren Sie auf steigende Kurse. “Verkaufen” steht für negative Investments. 

Ein Kauf ist innerhalb von wenigen Sekunden möglich. Im Vergleich zu normalen Münzen benötigen Sie keine Wallet. Es besteht kein Diebstahlrisiko. Deshalb sehen wir Krypto-CFDs als beste Alternative für Anleger, die auf den reinen Kurs setzen möchten. CFDs erfordern kein technisches Know-how im Gegensatz zu echten Bitcoin.

Tipp: Melden Sie sich auch bei eToro an. Dieser CFD-Broker punktet mit Social Trading. Auf eToro können Sie die Trades von anderen Händlern einsehen. Daraus lassen sich eigene Krypto-Ideen ableiten. Hier (Affiliate-Link) gehts direkt zu eToro.

Fazit: CFD-Broker sind die beste Lösung

Marktplätze wie Paxful kommen mit einem hohen Sicherheitsrisiko. Weniger erfahrene Anleger können ihr ganzes Geld an einen Betrüger verlieren. 

Deshalb sehen wir CFD-Anbieter wie eToro oder Plus500 als optimale Lösung. Dort ist nämlich eine bequeme PayPal-Einzahlung möglich. Es handelt sich um seriöse Anbieter, bei denen kein Betrugsrisiko besteht. Ganz im Gegenteil, die Broker werden sogar von staatlicher Seite reguliert. Zusätzlich stehen weitere Kryptowährungen wie Ethereum, Litecoin, NEO oder Ripple bereit.

Ein weiterer Vorteil: Per CFDs können Sie auf steigende und fallende Kurse setzen. 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Bitcoin-CFD-Handel!